Vita
Vita Sussi Hodel
Sussi Hodel wurde 1971 in Brædstrup (Dänemark) geboren und wuchs in Dänemark und Baar (Schweiz) auf. Von 2001 bis 2005 absolvierte sie eine Ausbildung in klassischer Malerei, die sie anschliessend in langjähriger Atelierarbeit vertiefte. 2023 schloss sie den Master of Advanced Studies (MAS) in Kulturmanagement an der Hochschule Luzern ab. Über die Jahre entwickelte sie eine eigenständige künstlerische Position, deren Grundlage die intensive Auseinandersetzung mit traditionellen malerischen Techniken bildet. Sie lebt und arbeitet im Kanton Zug.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht der Mensch: seine Präsenz, Verletzlichkeit und das Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Rückzug. Ihre Malerei beschäftigt sich mit Fragen der Wahrnehmung, des Selbstbildes und der Beziehung zwischen innerem Erleben und äusserer Erscheinung. Die dargestellten Figuren sind keine Porträts im klassischen Sinn, sondern Verdichtungen von Haltungen, Emotionen und menschlichen Zuständen.
Aus persönlichen Beobachtungen, Erfahrungen und gesellschaftlichen Fragestellungen entwickelt Hodel eigenständige Werkgruppen, die sie vorwiegend in Öl umsetzt. Ihre Bildsprache ist geprägt von einer bewussten Komposition, präziser Formgebung und dem gezielten Einsatz von Licht und Schatten. Der Raum übernimmt dabei eine wesentliche Funktion: Er ist nicht bloss Kulisse, sondern wird zum psychologischen Resonanzraum, der Atmosphäre, Distanz und die Wahrnehmung der Figuren mitbestimmt.
Wiederkehrende Motive wie verhüllte Gesichter, Stoffe, Hände und Körperfragmente verweisen auf Fragen nach Schutz, Selbstbestimmung und dem Umgang mit dem Blick anderer. In weiteren Werkgruppen setzt sich Hodel mit weiblicher Identität, Sichtbarkeit und Sinnlichkeit auseinander und hinterfragt gesellschaftlich geprägte Vorstellungen von Alter und Körperlichkeit.
Ihre Malerei bewegt sich zwischen realistischer Darstellung und subtiler Verfremdung. Durch das bewusste Zusammenspiel von Präsenz und Auslassung entstehen Bildräume, die keine eindeutigen Antworten vorgeben, sondern Raum für individuelle Wahrnehmung und Interpretation eröffnen.
Ausstellungen (Auswahl ab 2016)
2026
Luzern, Kunsthalle Luzern, *30×25*
München, ArtMUC
München, Gagalerie Ecco Meineke
Zug, Lakeside Gallery
Luzern, Kornschütte „Visarte“
Hamburg, Affordable Art Fair
Zürich, Room-to-Read Charity
Bregenz, INCArt Bodensee
2025
München, ArtMUC
Bregenz, INCArt Bodensee
Zug, Gewürzmühle
Zürich, Room-to-Read Charity
Hamburg, Affordable Art Fair
2024
Baar, Gemeinde Baar, Kunst aus Abbruchobjekt
Zug, Lakeside Gallery „Da Capo“ Solo
Hamburg, Affordable Art Fair
2022
Luzern, Galerie Vitrine «DESSIN»
2021
Zug, Amt für Kultur, Wettbewerbsausstellung Zuger Werkjahr
2020
Kornschütte Luzern, Visarte & Kunsthalle Luzern «Skizzen aus dem Lockdown»
Unterägeri, Lakeside Gallery «Kunst im Fenster»
Prince House Gallery, Mannheim, Deutschland
2019
physical digital cryptical, Zug, Schweiz (Installation) Munich Art House, München, Deutschland
2018
Galerie Obertor, Chur, Schweiz (Einzel) Galerie Malte Frank, Zug, Schweiz (Einzel) Galerie Böhner, Mannheim, Deutschland (Einzel)
2017
Lakeside Gallery, Unterägeri, Schweiz
MoCA – Museum of Contemporary Art, Beijing, China
The Brick Lane Gallery, London, GB
Artium Gallery, Miami, USA
A&D Gallery, London, GB
Camden Gallery, London, GB
Wild2, Shedhalle, Zug, Schweiz (Bilder und Video)
2016
Frauenstimmenfestival Brig, Schweiz
Colorida Art Gallery, Lissabon, Portugal
wild! In der Shedhalle, Zug, Schweiz
Publikationen
2022
Teufelsweib, Chris Oeuvray, Titelbild, 978-3-906325-74-3
2020
IM LOCKDOWN, Visarte Zentralschweiz
2018
Boesner, „100 Bilder – 100 Künstler – 100 Werke“, 6. Ausgabe, 978-3-905957-05-1
2017
Sussi Hodel, „Emotions – Lips – Wild“, Verlag Dr. Malte Frank Zug, 978-3-906939-01-8 hardcover
Birgit Scholze – Keine Angst kleiner Wurm, Verlag August Maurer Frankfurt, Illustrationen, 3-9801685-8-1 hardcover
Spezielles
Gemeinde Baar
Schulhaus Wiesental, Baar – Kunst aus Abbruchobjekt Eine Verbindung der Geschichte zur Zukunft.
Theater Casino Zug
Auftragsarbeit Theater Casino Zug. Bilderserie zur Theatersaison 2023/2024. Veröffentlichung im Programmheft 2024/2025.
Kulturschiff MS Schwan
Am 27. Juni 2024 war ich als Gast auf dem Kulturschiff MS Schwan eingeladen.
Wir steuerten verschiedene Stationen auf dem wunderschönen Zugersee an und dabei durfte ich über meinen Bezug zum See und mein Kunstschaffen erzählen. Daraus entstand auch ein Buch im Weber Verlag, welches hier käuflich erworben werden kann.
Mitglied Visarte Zentralschweiz
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ArtCan Arts Organisation
www.artcan.org.uk
[KUN:ST] International
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